Sonntag, 4. November 2007

Analyse der Seite „Europaquellen“

Inhaltliche Kriterien:
Die Autorenschaft der Seite wird gleich zu Anfangs bekannt gegeben: Univ.- Prof. Dr. Wolfgang Schmale und andere ProfessorInnen. Das AutorInnenteam wird vollständig angegeben.
Die AutorInnen der Artikel werden ebenfalls vollständig angegeben, einige Artikel sind allerdings anonym. Die Herkunft der Artikel, also die Bibliotheken aus denen sie stammen, ist ebenfalls angegeben.
Die Seite wird von der Stiftung Düsseldorf gefördert, eine andere institutionelle Anbindung ist nicht zu Erkennen.
Die Seite analysiert Quellen zu Europabegriffen und Europavorstellungen des 17. Jahrhunderts und stellt dementsprechende Quellen zur Verfügung.
Die Texte werden als Hypertexte angeboten und bieten weiters auch Kurzbiografien der AutorInnen und durch Hypertext kann man zu anderen Seiten weiterkommen, die genauer über bestimme Personen oder Quellen informieren. Fachbegriffe werden allerdings kaum erklärt, kommen aber auch nicht besonders häufig vor.
Die Texte, in Farbe und Form, sind schlicht gehalten, um der Seite ein seriöses, wissenschaftliches Aussehen zu geben. Nur die Fußnoten und Verlinkungen im Hypertext sind in anderen Farben gehalten, um sich vom Text abzuheben.
Die Herkunft der Quellen wird genau angegeben, weiters werden sie noch kurz von den AutorInnen der Seite beschrieben.
Die Seite versucht neue Forschungsansätze zu erbringen, da die die Erforschung dieses Themas noch nicht ausreichend betrieben wurde.
Rezensionen zu der Seite konnte ich nicht finden, vielleicht weil sie erst im Juni 2001 entstanden ist. Auf der Startseite der Homepage steht das Entstehungsdatum und wann die Homepage das letzte Mal aktualisiert wurde. Wie regelmäßig Aktualisierungen stattfinden ist allerdings nicht angegeben.
Die Links, die zu anderen Seiten führen, sind in die Texte eingearbeitet, weiters gibt es noch die „Europa-Links“, um weiterführende Informationen zu erhalten und Links zu den analysierten Quellen. Das multimediale Potenzial das zur Verfügung steht wird also voll ausgenützt.


Kriterien zur Benutzerfreundlichkeit:
Die Seite bietet einen guten strukturellen Aufbau, da man zum Beispiel durch den Hypertext per Klick auch Bilder und die beschriebenen Quellen einsehen kann.
Die Seite ist weitgehend fehlerfrei und logisch aufgebaut.
Durch die schlichten Farben und Schriftarten findet man sich auch leichter zurecht und die Texte sind besser lesbar. Was der Seite fehlt wäre allerdings eine Druckfunktion der Texte.
Da es auf der Seite keine Flash-Animationen gibt und sie auch sonst eher einfach gestaltet ist, ladet sich die Seite schneller und auch bei Verlinkungen gibt es keine langen Wartezeiten.
Insgesamt gibt es eher wenig Pop-Ups auf der Seite, die wenigen die es gibt haben allerdings nichts mit den Inhalten auf der Seite zu tun.
Es gibt einen eigenen Feedback-Link auf der Seite, für Verbesserungsvorschläge oder Kritik, allerdings sind auch die E-Mail Adressen der MitarbeiterInnen angegeben, so dass man sich auch direkt an sie wenden kann.

E-Medienkompetenz/e-media literacy

Der Begriff der Medienkompetenz, der aus der Linguistik kommt, entstand noch vor dem Medium des Internet und kann deshalb auch auf andere Medien angewandt werden. Kompetenz muss sich ständig weiterentwickeln, um „Lücken“ auszufüllen. Dies bezieht sich nicht nur auf den Bereich der Medien.
Das Erlernen von Medienkompetenzen wurde anfangs vor allem als Erlernen von technischen Fähigkeiten verstanden. Diese Auffassung des Begriffs hielt sich auch noch lange nach dem Einzug des Internets in die Wissenschaften. Inzwischen sind auch die didaktischen Kompetenzen der Lehrenden und Lernenden gefragt, während die technischen Aspekte weitgehend in den Hintergrund getreten sind.
Die Geschichtswissenschaft hängt auf diesem Gebiet den meisten anderen Wissenschaften allerdings noch nach. Die Kompetenzen zur Bewertung historischer Quellen und Hilfsmittel im Netz müssen noch erlernt werden.
Auf diese Weise könnte sich die Geschichtswissenschaft einem weiteren potentiellen Publikum öffnen.
Allerdings stellt sich auch die Frage, welche Bereiche der Geschichtswissenschaft durch E-Medien ersetzt werden würden oder könnten und inwieweit sich dadurch die Arbeit der HistorikerInnen verändern würde.
Das Erwerben von Medienkompetenzen hat die Aufgabe den Lernenden selbstständiges, interaktives und kooperatives Lernen und Arbeiten beizubringen. Dies ist ein Prozess der eigentlich nicht endet, sondern laufend fortgeführt wird. Nur durch dauerhaftes Lernen können Medienkompetenzen erworben und richtig eingesetzt werden.
Die Nutzung digitaler Medien hat wider Erwarten die Unterschiede in den Nutzungschancen, die durch Geschlecht oder soziale Herkunft bedingt sind, nicht neutralisiert. Deshalb ist es wichtig gleichzeitig zur Medienkompetenz auch Genderkompetenzen zu erlernen.

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